Therapiesessel und Coach als Setting für die der Psychotherapie/Paartherapie - Mag. Barbara Tröbinger, Psychotherapeutin in Graz

Systemische Paartherapie

Kann es wieder so werden wie am Anfang?
(Wie) können wir wieder zueinanderfinden?
Warum kannst du nicht an dir arbeiten?
Warum akzeptierst du mich nicht so, wie ich bin?
Kann ich dir nach diesem Fehltritt jemals wieder vertrauen?
Wie können wir mit dem ständigen Streiten aufhören?
Könnte eine Trennung unseren Kindern schaden?
Wie wollen wir unsere Paarbeziehung nach all den Jahren weiterführen?
Würde die Pflege eines Angehörigen auf Kosten unserer Paarbeziehung gehen?
(Wie) können wir nach all dem, was passiert ist, wieder zueinanderfinden?

Zur Klärung dieser und ähnlicher Fragen kann eine Paartherapie hilfreich sein.
Jede Paarbeziehung steht laufend vor großen Herausforderungen. Wie diese gemeistert werden können, dafür gibt es kein allgemein gültiges "Kochrezept". Immer wieder stoßen wir in einer nahen und intimen Beziehung, gerade in einer Paarbeziehung, an unsere persönlichen Grenzen: wir fühlen uns nicht gesehen, nicht ernst genommen, enttäuscht, verletzt oder gar resigniert. Das kann der Ausgangspunkt von großem Leid und großer Unzufriedenheit in einer Paarbeziehung sein.

In dieser Situation bietet eine Paartherapie oder Paarberatung die Möglichkeit:

  • sich über die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten in der Paarbeziehung klar zu werden,
  • miteinander in "Verhandlungen" über eine Veränderung der Paarbeziehung zu treten,
  • die Risiken/den Preis und die Chancen von Veränderung genau gegeneinander abzuwägen,
  • neue Lösungen zu entwickeln,
  • sich über die individuellen und die gemeinsamen Wünsche und Ziele klar zu werden, um anstehende Entscheidungen treffen zu können.

Was ist systemische Paartherapie?

Systemische Paartherapie fokussiert (im Unterschied zur Einzeltherapie), nicht die Person (und all ihre wichtigen Beziehungen), sondern die Paarbeziehung. Systemische Paartherapie bedeutet, dass ein Paar im Austausch mit einem Therapeuten Erkenntnisse über die miteinander gelebte Paarbeziehung gewinnt. Dies ermöglicht beiden Partnern, neue Sichtweisen zu entwickeln. Möglicherweise gelingt es auch, die eigenen und die gemeinsamen Handlungsspielräume in der Paarbeziehung zu erweitern.

Als Paartherapeutin bespreche ich an erster Stelle mit den Klienten, ob und wozu eine Paartherapie nützlich sein könnte. Ich erkundige mich genau, was die Anliegen jedes Einzelnen sind und ob es gemeinsame Anliegen und vielleicht auch gegensätzliche Wünsche beider Partner gibt. Schließlich treffe ich mit den Klienten eine (vorläufige) Vereinbarung darüber, wie ich sie im Rahmen der Therapie unterstützen kann.

Grundsätzlich stehe ich als systemische Paartherapeutin möglichen Veränderungsschritten und Entscheidungen des Paares oder eines der beiden Partner unvoreingenommen (und neugierig) gegenüber. Je nach den geschilderten Problemen und je nach dem vereinbarten Auftrag stelle ich Fragen nach der Geschichte der Paarbeziehung, nach bisherigen Herausforderungen in der Paarbeziehung und danach, wie Konflikte in der Partnerschaft ablaufen, nach bisherigen Lösungsversuchen und gefundenen Lösungen. Damit möchte ich dem Paar ermöglichen, selbst für sich Lösungen zu entwickeln, mit denen beide Partner gut leben können.

Besonders wichtig ist mir dabei in einer Paartherapie, auch dem Gespräch über Wünsche und Hoffnungen Raum zu geben, ebenso wie über enttäuschte Hoffnungen, über Kränkungen, über Unverzeihliches, über Risiken und Chancen eines Endes oder eines neuen Anfangs der Paarbeziehung.

Sexualität und Intimität

Sexualität und Intimität stellen grundlegende menschliche Bedürfnisse dar. Sie nehmen am Beginn von Paarbeziehungen einen zentralen Stellenwert ein. Mit zunehmender Dauer der Paarbeziehung können unterschiedliche Vorstellungen von Nähe, unterschiedliche sexuelle Wünsche und Hindernisse durch die Herausforderungen des Alltags zu Konflikten und Kränkungen führen. Auch Probleme eines Partners im Bereich der Sexualität (z.B. durch körperliche Erkrankungen, psychische Belastungen, durch sogenannte "sexuelle Funktionsstörungen" oder sexuelle Traumatisierung) wirken sich oft negativ auf die Paarbeziehung aus. Umgekehrt führen Paarkonflikte auch häufig zu einer körperlichen Distanzierung vom Partner, zu weniger Intimität und manchmal dazu, dass das Paar gar keinen Sex mehr hat. Damit verschärfen sich mitunter die Konflikte und die Frustration. Auch (aufgeflogene) Affären sind ein häufiger Anlass, als Paar professionelle Unterstützung zu suchen.
Sexualität und Intimität können daher wichtige, manchmal die zentralen Themen im Rahmen einer Paartherapie sein.

Das soziale Umfeld

Das soziale Umfeld - Eltern, Schwiegereltern, Geschwister, Kinder, Stiefkinder, Freunde, manchmal auch frühere Partner, etc. - spielt häufig eine wesentliche Rolle für die Paarbeziehung: Hier kann es um die Anerkennung eines Partners in der (Herkunfts-)Familie des anderen gehen. Es kann wesentlich sein, wie ein mögliches Scheitern der Beziehung durch Angehörige bewertet wird. Oft geht es darum, ob und wie, neben Kindern, Beruf und Hobbies, Platz für Zweisamkeit bleibt. Auch wie die Partner in der Elternrolle zusammenarbeiten, gewinnt oft für die Paarbeziehung Bedeutung. Daher ist die Auseinandersetzung mit diesen Fragen im Rahmen der Paartherapie möglich, wenn es dem Paar für die Erreichung der Therapieziele wichtig erscheint.

»Meine Worte erstaunen mich und lehren mich mein Denken.«

Maurice Merleau-Ponty

Bücherregal in einer Psychologie Praxis - Mag Barbara Tröbinger, Graz: Paartherapie - Beziehung miteinander gestalten

 

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Mi, 9:00 - 21:00 Uhr
Do, 16:00 - 21:00 Uhr
Sa, 9:00 - 19:00 Uhr

+43 676 94 44 204
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Kosten einer Paartherapie:

EUR 160,- für eine Doppeleinheit (mit 1h 40min)

 

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