Therapiesessel und Coach als Setting für die der Psychotherapie/Paartherapie - Mag. Barbara Tröbinger, Psychotherapeutin in Graz

Wann kann Therapie helfen?

Auch Konflikte und leidvolle Erfahrungen gehören wie Zufriedenheit, Freude und Zugehörigkeit zu unserem Leben. Wir lernen, ohne viel darüber nachzudenken, im Laufe unseres Lebens, mit den meisten neuen Situationen, mit Veränderungen und mit Verlusten umzugehen.

Dennoch kann es Momente im Leben geben, wo die bisherigen Strategien einfach nicht ausreichen oder nicht mehr funktionieren, wo einem die Welt in ihren Grundfesten erschüttert scheint, einem buchstäblich "der Boden unter den Füßen weggezogen wird", wo man von quälenden Gedanken und Gefühlen geplagt wird.

Depression - Winterschlaf der Seele

Fachartikel von Barbara Tröbinger

Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit, Verlust von Freude an gewohnten Aktivitäten, sozialer Rückzug, ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und der Aussichtslosigkeit, Gedankenkreisen, Grübeln, Konzentrationsprobleme, Selbstzweifel, Selbstvorwürfe, ein Gefühl der Leere, der Einsamkeit und Sehnsucht nach dem Tod - dies sind mögliche Anzeichen einer Depression.

Traumatherapie

Fachartikel von Barbara Tröbinger

Was ist ein Trauma?

Der Begriff "Trauma" (das altgriechische Wort für Wunde) stammt ursprünglich aus der Biologie und Medizin. Mit einem Trauma meint man hier jede Art von Schädigung/Verletzung eines lebenden Gewebes durch Gewalteinwirkung von außen. In der Psychologie wird als ein "Trauma" eine seelische Verletzung bezeichnet. Diese kann infolge von außergewöhnlichen, hochbelastenden Ereignissen auftreten, infolge von Ereignissen, die bei vielen Menschen Stress und Angst verursachen würden. Der/die Betroffene erlebt in der Situation existenzielle Bedrohung (durch Tod, Verlust einer nahestehenden Person, Schmerzen, sexuelle Gewalt, angedrohte Gewalt, ...) und Hilflosigkeit (Ausgeliefertsein, Wehrlosigkeit, sich nicht schützen können).

Burn-out - Ausstieg aus dem Hamsterrad

Fachartikel von Barbara Tröbinger

Zunehmende berufliche und familiäre Anforderungen, ein hohes Verantwortungsbewusstsein, hohe Leistungsansprüche und das Fehlen von Ausgleich und Erholung können zu Überlastung führen. Man versucht mehr und mehr zu geben und fühlt sich dabei immer ausgelaugter und unzufriedener. Der in den 1970ern begründete Begriff "Burn-out" beschreibt einen Zustand erschöpfter körperlicher und geistiger Ressourcen, der mit der Arbeitssituation in ursächlichem Zusammenhang steht.

Krisen

Fachartikel von Barbara Tröbinger

Krisen sind entscheidende Wendepunkte im Leben. Krisen sind Situationen, in denen bisherige Lösungsstrategien nicht mehr funktionieren. Eine konkrete Idee über das Ziel, auf das wir zusteuern, fehlt. Krisen sind Momente der Überforderung, der Ohnmacht, der Orientierungslosigkeit, des inneren oder äußeren Chaos. Krisen sind Phasen, in denen die Karten neu gemischt werden. Krisen lassen uns keine andere Wahl, als uns selbst, unser Leben und unsere Zukunft neu zu erfinden.

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